Leistungen / Compliance & Governance / Business Continuity Management BCM für KMU und öffentliche Verwaltung

Handlungsfähig bleiben, wenn es darauf ankommt.

Business Continuity Management, kurz BCM, bereitet Ihre Organisation auf schwerwiegende Geschäftsunterbrechungen vor. Wir helfen Ihnen, kritische Abläufe zu priorisieren, klare Notfallstrukturen aufzubauen und die IKT-Bereitschaft nach ISO/IEC 27001:2022 nachvollziehbar nachzuweisen.

✓ Klein anfangen✓ Standardkonform wachsen✓ Persönlich begleitet
Kontinuität geplantBCM
Handlungsfähigkeitauch bei Störungen
01AnalysierenBIA · Abhängigkeiten
02VorbereitenRollen · Pläne
03ÜbenTests · Verbesserung
Wenn der normale Betrieb nicht mehr normal ist

Eine Störung wird zum Problem, wenn Entscheidungen fehlen.

Nicht jede Störung lässt sich verhindern. Entscheidend ist, ob klar ist, welche Prozesse zuerst wieder anlaufen müssen, welche Ausfallzeit noch vertretbar ist und wer im Notfall entscheidet.

01

Ransomware

Anwendungen oder Daten stehen nicht zur Verfügung. Wiederanlauf, Kommunikation und Verantwortlichkeiten müssen vorbereitet sein.

02

IT-Ausfall

Fachbereiche und IT benötigen eine gemeinsame Priorität für Ersatzbetrieb und Wiederherstellung.

03

Cloud-Ausfall

Abhängigkeiten, Ausweichverfahren und Eskalationskontakte müssen bekannt sein.

04

Personalausfall

Vertretungen, Entscheidungsrechte und Mindestbesetzungen verhindern Stillstand.

Von der Analyse zur geübten Reaktion

BCM macht Prioritäten, Rollen und Wiederanlauf beherrschbar.

BCM ist ein fortlaufender Managementprozess, der Vorsorge, Notfallbewältigung und kontinuierliche Verbesserung miteinander verbindet.

01

Business Impact Analyse (BIA)

Die BIA untersucht, welche Geschäftsprozesse besonders kritisch sind, welche Auswirkungen ein Ausfall hätte und in welcher Reihenfolge Leistungen wiederhergestellt werden müssen.

02

Notfallorganisation

Rollen, Vertretungen, Alarmierungswege und Entscheidungsbefugnisse werden eindeutig festgelegt.

03

Wiederanlaufplanung

Für kritische Prozesse und IKT-Services werden Wiederanlaufziele, Abhängigkeiten, Ersatzverfahren sowie Backup- und Recovery-Anforderungen dokumentiert.

04

Übungen und Verbesserung

Pläne werden regelmäßig überprüft und geübt. Erkenntnisse fließen nachvollziehbar in die Weiterentwicklung des BCM ein.

Normen-Kompass

Welche Grundlage wofür steht.

Die Rahmenwerke ergänzen sich und verbinden Informationssicherheit, organisatorische Kontinuität und technische Wiederanlaufbereitschaft.

01

ISO/IEC 27001:2022

Informationssicherheit und IKT-Bereitschaft

A.5.29 verlangt, Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit auch während einer Störung angemessen zu wahren. A.5.30 fordert, die IKT-Bereitschaft anhand von Kontinuitätszielen zu planen, umzusetzen, aufrechtzuerhalten und zu testen.

02

ISO 22301:2019

Zertifizierbares BCMS

Die internationale Norm beschreibt die Anforderungen an ein Business-Continuity-Managementsystem und richtet den Blick auf die Aufrechterhaltung kritischer Produkte und Leistungen.

03

ISO/IEC 27031:2025

Leitfaden für die IKT-Bereitschaft

Die 2. Ausgabe verbindet ISO 27001 mit ISO 22301 und berücksichtigt interne sowie externe Abhängigkeiten, etwa Cloud-Dienstleister.

04

BSI-Standard 200-4

Praxisnahes Stufenmodell

Der Nachfolger des BSI-Standards 100-4 ist mit ISO 22301 kompatibel und ermöglicht einen kontrollierten Einstieg vom Reaktiv-BCMS bis zum Standard-BCMS.

Klein anfangen, standardkonform wachsen

Der passende BCM-Einstieg für Ihren Reifegrad.

Sie müssen nicht sofort ein vollumfängliches Managementsystem einführen. Das Stufenmodell schafft zuerst Handlungsfähigkeit und entwickelt das BCM bedarfsgerecht weiter.

01Stufe 01

Reaktiv-BCMS

Schnell grundlegende Handlungsfähigkeit schaffen.
  • BCM-Geltungsbereich und Bestandsaufnahme
  • Notfallrollen und Eskalationskontakte
  • erste Priorisierung zeitkritischer Abläufe
  • grundlegende Handlungsanweisungen

Für Organisationen, die BCM erstmals strukturiert angehen.

02Stufe 02

Aufbau-BCMS

Ein vollwertiges BCMS für die wichtigsten Geschäftsprozesse etablieren.
  • Business Impact Analyse
  • definierte RTO- und RPO-Werte
  • Notfall- und Wiederanlaufpläne
  • Übungsplanung und Verbesserungsmaßnahmen

Für Organisationen, die kritische Leistungen systematisch absichern.

03Stufe 03

Standard-BCMS

Ein umfassendes, dauerhaft gesteuertes und ISO-22301-kompatibles BCMS aufbauen.
  • organisationsweite BCM-Governance
  • konsistente BIA- und Planungslandschaft
  • regelmäßige Übungen und Managementbewertung
  • nachvollziehbare Auditdokumentation

Für komplexe Organisationen und erhöhte Schutzbedarfe.

Noch unsicher, welche Stufe passt?Im Erstgespräch ordnen wir Ihre Ausgangslage gemeinsam ein.
Passende Stufe bestimmen
Konkrete Arbeitsergebnisse

Dokumentiert, abgestimmt und im Notfall nutzbar.

Der genaue Umfang richtet sich nach Ihrer Ausgangslage und der gewählten BCM-Stufe.

01

BCM-Geltungsbereich und Governance

Verantwortlichkeiten, Rollen und Entscheidungswege

02

BIA-Bericht

Kritische Prozesse, Auswirkungen, Prioritäten und Abhängigkeiten

03

RTO und RPO

Zielwerte für Wiederanlaufzeit und tolerierbaren Datenverlust

04

Notfallhandbuch

Alarmierung, Eskalation, Kommunikation und zentrale Handlungsabläufe

05

Wiederanlaufpläne

Konkrete Schritte für priorisierte Prozesse und IKT-Services

06

Übungskonzept

Szenarien, Auswertung und dokumentierte Verbesserungen

07

Auditnachweise

Zuordnung und Evidenzen für A.5.29 und A.5.30

Persönlich, praxisnah, verzahnt

Organisation und Technik gemeinsam betrachten.

SecureIQ begleitet KMU und öffentliche Organisationen aus dem Raum München mit klaren Ansprechpartnern und einem BCM, das im Notfall verwendet werden kann.

01

Vor Ort und erreichbar

Persönliche Zusammenarbeit, kurze Abstimmungswege und ein verlässlicher Ansprechpartner.

02

Schrittweise planbar

Der Einstieg orientiert sich an Ihrem Reifegrad und den wirklich kritischen Leistungen.

03

Mit dem ISMS verzahnt

BCM-Nachweise werden konsistent mit ISO 27001, NIS2 und Ihrer Governance aufgebaut.

04

Technische Resilienz

SOC-Monitoring, Penetrationstests und Cloud Security ergänzen bei Bedarf die organisatorische Vorsorge.

Häufige Fragen

Was vor dem BCM-Einstieg wichtig ist.

Brauchen wir BCM, wenn wir ISO 27001 anstreben?+

ISO/IEC 27001:2022 enthält mit A.5.29 und A.5.30 konkrete BCM-bezogene Kontrollen. Welche Kontrollen für Ihre Organisation anwendbar sind, wird anhand von Risiken und der Erklärung zur Anwendbarkeit festgelegt. Ein nachvollziehbares BCM unterstützt dabei, Informationssicherheit während Störungen zu gewährleisten und die IKT-Bereitschaft geplant zu testen.

Was ist der Unterschied zwischen BSI-Standard 200-4 und ISO 22301?+

ISO 22301:2019 definiert zertifizierbare Anforderungen an ein Business-Continuity-Managementsystem. Der BSI-Standard 200-4 ist damit kompatibel und bietet einen besonders praxisnahen, stufenweisen Einstieg – vom Reaktiv-BCMS bis zum Standard-BCMS.

Wie lange dauert der Einstieg in BCM?+

Das hängt von Größe, Komplexität, Zahl der kritischen Prozesse und vorhandenen Vorarbeiten ab. Ein Reaktiv-BCMS ist bewusst als pragmatischer Einstieg angelegt. Nach einer kompakten Bestandsaufnahme erhalten Sie einen realistischen Projektplan mit klaren Arbeitspaketen.

Was ist eine Business Impact Analyse?+

Die Business Impact Analyse, kurz BIA, bewertet die Folgen eines Prozessausfalls über die Zeit. Sie zeigt, welche Leistungen besonders kritisch sind, welche Abhängigkeiten bestehen und in welcher Reihenfolge Prozesse und Systeme wiederhergestellt werden sollten.

Was bedeuten RTO und RPO?+

RTO steht für Recovery Time Objective und beschreibt die angestrebte maximale Zeit bis zum Wiederanlauf. RPO steht für Recovery Point Objective und beschreibt den tolerierbaren Datenverlust, gemessen als Zeitraum zwischen dem letzten nutzbaren Datenstand und der Störung.

Ist BCM dasselbe wie IT-Notfallplanung?+

Nein. IT-Notfallplanung ist ein wichtiger Bestandteil, konzentriert sich aber auf Systeme, Daten und technische Wiederherstellung. BCM betrachtet darüber hinaus Geschäftsprozesse, Personal, Standorte, Lieferanten, Kommunikation und Entscheidungsstrukturen.

Wie oft sollten Notfallpläne getestet werden?+

Tests und Übungen sollten regelmäßig sowie nach wesentlichen Veränderungen stattfinden. Häufigkeit, Umfang und Szenarien richten sich nach Risiken, Kritikalität und den festgelegten Kontinuitätszielen. Wichtig ist, Ergebnisse zu dokumentieren und Verbesserungen nachzuverfolgen.

Unverbindliches Erstgespräch

Wie handlungsfähig ist Ihre Organisation bei einer längeren Störung?

Wir klären Ihre Ausgangslage, kritische Abhängigkeiten und den passenden Einstieg nach dem Stufenmodell des BSI-Standards 200-4.

  • BCM-Reifegrad einordnen
  • kritische Prozesse grob abgrenzen
  • sinnvolle Einstiegsstufe bestimmen

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