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Anwendungen oder Daten stehen nicht zur Verfügung. Wiederanlauf, Kommunikation und Verantwortlichkeiten müssen vorbereitet sein.
Business Continuity Management, kurz BCM, bereitet Ihre Organisation auf schwerwiegende Geschäftsunterbrechungen vor. Wir helfen Ihnen, kritische Abläufe zu priorisieren, klare Notfallstrukturen aufzubauen und die IKT-Bereitschaft nach ISO/IEC 27001:2022 nachvollziehbar nachzuweisen.
Nicht jede Störung lässt sich verhindern. Entscheidend ist, ob klar ist, welche Prozesse zuerst wieder anlaufen müssen, welche Ausfallzeit noch vertretbar ist und wer im Notfall entscheidet.
Anwendungen oder Daten stehen nicht zur Verfügung. Wiederanlauf, Kommunikation und Verantwortlichkeiten müssen vorbereitet sein.
Fachbereiche und IT benötigen eine gemeinsame Priorität für Ersatzbetrieb und Wiederherstellung.
Abhängigkeiten, Ausweichverfahren und Eskalationskontakte müssen bekannt sein.
Vertretungen, Entscheidungsrechte und Mindestbesetzungen verhindern Stillstand.
BCM ist ein fortlaufender Managementprozess, der Vorsorge, Notfallbewältigung und kontinuierliche Verbesserung miteinander verbindet.
Die BIA untersucht, welche Geschäftsprozesse besonders kritisch sind, welche Auswirkungen ein Ausfall hätte und in welcher Reihenfolge Leistungen wiederhergestellt werden müssen.
Rollen, Vertretungen, Alarmierungswege und Entscheidungsbefugnisse werden eindeutig festgelegt.
Für kritische Prozesse und IKT-Services werden Wiederanlaufziele, Abhängigkeiten, Ersatzverfahren sowie Backup- und Recovery-Anforderungen dokumentiert.
Pläne werden regelmäßig überprüft und geübt. Erkenntnisse fließen nachvollziehbar in die Weiterentwicklung des BCM ein.
Die Rahmenwerke ergänzen sich und verbinden Informationssicherheit, organisatorische Kontinuität und technische Wiederanlaufbereitschaft.
A.5.29 verlangt, Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit auch während einer Störung angemessen zu wahren. A.5.30 fordert, die IKT-Bereitschaft anhand von Kontinuitätszielen zu planen, umzusetzen, aufrechtzuerhalten und zu testen.
Die internationale Norm beschreibt die Anforderungen an ein Business-Continuity-Managementsystem und richtet den Blick auf die Aufrechterhaltung kritischer Produkte und Leistungen.
Die 2. Ausgabe verbindet ISO 27001 mit ISO 22301 und berücksichtigt interne sowie externe Abhängigkeiten, etwa Cloud-Dienstleister.
Der Nachfolger des BSI-Standards 100-4 ist mit ISO 22301 kompatibel und ermöglicht einen kontrollierten Einstieg vom Reaktiv-BCMS bis zum Standard-BCMS.
Sie müssen nicht sofort ein vollumfängliches Managementsystem einführen. Das Stufenmodell schafft zuerst Handlungsfähigkeit und entwickelt das BCM bedarfsgerecht weiter.
Für Organisationen, die BCM erstmals strukturiert angehen.
Für Organisationen, die kritische Leistungen systematisch absichern.
Für komplexe Organisationen und erhöhte Schutzbedarfe.
Der genaue Umfang richtet sich nach Ihrer Ausgangslage und der gewählten BCM-Stufe.
Verantwortlichkeiten, Rollen und Entscheidungswege
Kritische Prozesse, Auswirkungen, Prioritäten und Abhängigkeiten
Zielwerte für Wiederanlaufzeit und tolerierbaren Datenverlust
Alarmierung, Eskalation, Kommunikation und zentrale Handlungsabläufe
Konkrete Schritte für priorisierte Prozesse und IKT-Services
Szenarien, Auswertung und dokumentierte Verbesserungen
Zuordnung und Evidenzen für A.5.29 und A.5.30
SecureIQ begleitet KMU und öffentliche Organisationen aus dem Raum München mit klaren Ansprechpartnern und einem BCM, das im Notfall verwendet werden kann.
Persönliche Zusammenarbeit, kurze Abstimmungswege und ein verlässlicher Ansprechpartner.
Der Einstieg orientiert sich an Ihrem Reifegrad und den wirklich kritischen Leistungen.
BCM-Nachweise werden konsistent mit ISO 27001, NIS2 und Ihrer Governance aufgebaut.
SOC-Monitoring, Penetrationstests und Cloud Security ergänzen bei Bedarf die organisatorische Vorsorge.
ISO/IEC 27001:2022 enthält mit A.5.29 und A.5.30 konkrete BCM-bezogene Kontrollen. Welche Kontrollen für Ihre Organisation anwendbar sind, wird anhand von Risiken und der Erklärung zur Anwendbarkeit festgelegt. Ein nachvollziehbares BCM unterstützt dabei, Informationssicherheit während Störungen zu gewährleisten und die IKT-Bereitschaft geplant zu testen.
ISO 22301:2019 definiert zertifizierbare Anforderungen an ein Business-Continuity-Managementsystem. Der BSI-Standard 200-4 ist damit kompatibel und bietet einen besonders praxisnahen, stufenweisen Einstieg – vom Reaktiv-BCMS bis zum Standard-BCMS.
Das hängt von Größe, Komplexität, Zahl der kritischen Prozesse und vorhandenen Vorarbeiten ab. Ein Reaktiv-BCMS ist bewusst als pragmatischer Einstieg angelegt. Nach einer kompakten Bestandsaufnahme erhalten Sie einen realistischen Projektplan mit klaren Arbeitspaketen.
Die Business Impact Analyse, kurz BIA, bewertet die Folgen eines Prozessausfalls über die Zeit. Sie zeigt, welche Leistungen besonders kritisch sind, welche Abhängigkeiten bestehen und in welcher Reihenfolge Prozesse und Systeme wiederhergestellt werden sollten.
RTO steht für Recovery Time Objective und beschreibt die angestrebte maximale Zeit bis zum Wiederanlauf. RPO steht für Recovery Point Objective und beschreibt den tolerierbaren Datenverlust, gemessen als Zeitraum zwischen dem letzten nutzbaren Datenstand und der Störung.
Nein. IT-Notfallplanung ist ein wichtiger Bestandteil, konzentriert sich aber auf Systeme, Daten und technische Wiederherstellung. BCM betrachtet darüber hinaus Geschäftsprozesse, Personal, Standorte, Lieferanten, Kommunikation und Entscheidungsstrukturen.
Tests und Übungen sollten regelmäßig sowie nach wesentlichen Veränderungen stattfinden. Häufigkeit, Umfang und Szenarien richten sich nach Risiken, Kritikalität und den festgelegten Kontinuitätszielen. Wichtig ist, Ergebnisse zu dokumentieren und Verbesserungen nachzuverfolgen.
Wir klären Ihre Ausgangslage, kritische Abhängigkeiten und den passenden Einstieg nach dem Stufenmodell des BSI-Standards 200-4.